Perry Rhodan: Der Sternengruft-Zyklus

Posted by Björn on 15th März 2017 in Buch

So, der Sternengruft-Zyklus ist der Zyklus, mit der ich in die aktuelle Handlung eingestiegen bin und der erste Zyklus, den ich so auch zeitgemäß beendet habe. (Ich hole ja auch noch die Classic-Bänder nach…)

Im großen und ganzen hat mir der Zyklus recht gut gefallen.

Meine Top5 aus dem Zyklus sind meiner Meinung nach :
Top 1: 2890 (Die Schiffbrüchigen der Ewigkeit)
Top 2: 2899 (Die Sternengruft)
Top 3: 2896 (Maschinenträume)
Top 4: 2875 (Die vereiste Galaxis)
Top 5: 2886 (Der Schwarze Sternensturm)

Romane, die gut, es aber nicht in meine Top5 geschafft haben (honorable mentions), sind:
2876 (Der Zeitgast), 2880 (Tod im Aggregat) (beide haben eine gute, starke atmosphärische Schilderung – aber es war nicht gut genug für die Top5) sowie 2887 (Tagebuch des Widerstands) (da fehlten mMn noch ein oder zwei Absätze zum emotionalen Ausbruch von Perry, der Farye retten wollte), 2883 (Der Mechanische Orden) (wirklich schade, dass der Mechanische Orden danach nicht wieder auftauchte!) und 2894 (Die Bannwelt) (zu oft „Dämon“ geschrieben, und Tucholsky würde sich im Grab umdrehen)

Die restlichen 15 Romane sind deswegen meiner Meinung nach nicht schlechter.
Sicher gibt es hier und da mal einen Faux-pas mit der Wortwahl oder hier und da ein Fehler, den das Korrekturat nicht gefunden hat, aber ich bin auch jemand, der deswegen nicht nachtragend ist. Ich bin hier durchaus auf der Seite der Autoren, die bei dem zeitlichen Druck für die wöchentliche Erscheinung das beste geben.

Die Handlung empfand ich durchaus ein wenig gestaucht, insbesondere weil anfangs Attila ganz am Anfang auf dem Sterngewerk Gefahr lief, sich in der Tiuphoren-Identität zu verlieren, nur um dann am Ende in ihr aufzugehen. Mir ist klar, dass die Expokratur hier anfangs nicht spoilern wollte, aber irgendwie war diese Entwicklung zur Entfaltung zum Tiuphoren dann doch zu plötzlich.
Meine Empfehlung an die Expokratur tendiert hier in diesem Beispiel unumstößliche Fakten zu schaffen, welche zuerst als Barriere dient, welche dann aber positiv (hier: der Entfaltung) aufgelöst wird.
Was wäre aus dem Zyklus geworden, wenn Attilar eine gespaltene Persönlichkeit besäße (ähnlich wie in „Fight Club“) und eine ist ein ergebener Tiuphore, während die andere Perry Rhodan hilft? Das wäre bspw eine äußerst spannende Persönlichkeitsentwicklung gewesen.
Oder anstatt Jawna Togoya kämpft Lua Virtanen mit ihrer tt-progenitor-Strähne gegen den Pashukan. Hochentwicklung gegen Hochentwicklung. Und Lua wäre dann eventuell auch schwer verletzt, weil sie nicht so gut in der Kampfkunst Dagor ist wie Vogel Ziellos – aber sie hätte mit ihren tt-progenitor-Technologie durchaus invasiven und irreversibelen Schaden am Maschinisten machen können, möglicherweise auch den Schaden der den Pashukan davon abhält, sich als Kronkorken auf das Katoloch zu stecken.
Dann wäre beispielsweise der Pashukan im Kampf gegen Cadabbs Antenne ein wenig erfolgreicher gewesen… ;)

Aber das sind jetzt gelegte Eier und alles ist anders gelaufen. Hätte, hätte, Fahradkette. ;)

Schlußendlich und als Fazit hat mir der Zyklus gefallen und ich lese mit Spannung weiter.

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